Das Haus, der Garten und der Traum vom Wintergarten





Unser Haus stammt aus dem 18. Jahrhundert und als wir es kauften, stand es eigentlich dem Abriß näher wie dem Aufbau. Dennoch lockte es uns, denn den Garten hielten wir mit über 1000 qm für riesig und mit ein wenig Improvisation konnte man nach der allernötigsten Renovierung einziehen und somit schnell Miete sparen. So lebten wir die ersten Jahre auf knapp 80 qm und bauten Stück für Stück an der Verwirklichung unserer Träume, der manches mal zum Albtraum wurde. Als wir 2002 dann das große Hochwasser abbekamen ging alles noch einmal von vorne los. Dennoch haben wir es nie bereut und auch wenn noch immer an vielen Stellen Sanierungsbedarf besteht, wir leben hier mit all den Tieren und arbeiten weiter Stück für Stück.......
Eigentlich kauften wir es nur wegen dem wunderbar verwildertem Grundstück von 1000 qm Größe. Im Haus selbst gabs drei Räume die man nach kurzer Renovierung erst einmal beziehen konnte. (Küche, Stube incl. zum schlafen) und ein WC mit Dusche. Das sollte und mußte reichen. Nach Kaufabschluß saßen wir mit einem 3 Monate jungem Rottweiler (unser Robby) in der alten Wohnung und dieser wuchs und wuchs und wuchs. Wir trugen ihn etliche Male am Tag 2 Stockwerke rauf und runter. Also beeilten wir uns endlich ins Haus zu ziehen und als er grade die 25 Kilo- Marke sprengte war es soweit, wir zogen ein.
Das Haus kurz vor dem
Kauf, wahrlich nicht grade ein Prachtstück



Links, das Haus von der Strasse her, mittig das Haus vom Hof her und auf dem Bild rechts befindet sich ein altes Nebengebäude mit altem Zwinger und Hühnerstall. Uns war bewusst, dass es viel zu tun gab; Wie viel, wussten wir zu der Zeit natürlich nicht.


Doch das Grundstück war traumhaft schön, groß, verwildert. Es lockte uns und Robby gefiel es ohnehin.

Innen sah es noch viel schlimmer aus. Alle Räume völlig hinüber...
Der Garten wurde total umgepflügt, damit mal was anderes außer Brennnessel
wächst.
Wir kamen damals nur schleppend voran, aber es wurde. Doch dann....
2002 kam das schlimme Hochwasser und unser Haus nebst Garten standen einen Meter in der Pampe. Alles ging wieder von vorne los.
Bildergalerie Das Hochwasser 2002 und die folgenden Jahre der Sanierung
Kleine Bilder anklicken
2005 Das Dach wurde neu eingedeckt und insgesamt 7 Fenster wurden vorsorglich gleich mit eingebaut.
Wieder ein großes Stück geschafft.

Weiterhin
hat noch immer unsere Hausfassade Sanierung nötig und an den Dachausbau mögen
wir noch gar nicht denken..

Bis dahin werden wir uns mit dem Anblick des noch immer nicht pflasterbaren
Hofes abfinden müssen....
2006 Eine schöne Stube für die Tierheimschützlinge wurde in dem alten Nebengebäude geschaffen.

Blick in die Stube für die Tierheimnotf(a)elle
........und endlich haben wir
es mal geschafft die Treppe die ins Obergeschoß führt zu renovieren.

2007 Das Haus ist noch lange nicht fertig, aber wir arbeiten daran. Der Haufen Bauschutt der weiterhin in regelmäßigen Abständen anfällt wird noch häufig beräumt und wieder gebraucht werden. Das alte Nebengebäude muß ebenfalls dringend saniert werden und bis dato finden in der einzig sanierten Stube die Tierheimkatzen ihren Platz.


Links die Seite vom Hof aus, rechts die Seite vom Garten aus. Der Anbau am alten
Nebengebäude ist eine
Katzenstube für die Tierheimschützlinge und führt mittels Katzenklappe in eine Außenvoliere (ist im hinteren
Bildteil schwach zu erkennen).
Der Garten ist alle Jahre
aufs Neue schön und wenn die Terrasse erst richtig runderneuert ist.........


.........aber es ist auch jetzt schon ganz
gemütlich hier zu sitzen

und der Ausblick ist doch schon ganz
hübsch.......
.........................und irgendwann, hoffe ich, ist auch noch ein Platz, Zeit und Geld da für den Wintergarten.......