In Erinnerung
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Hier werden jene vierbeinigen Freunde erwähnt, die nach kurzer oder langer Verweildauer in meinem Hause den Weg über die Regenbogenbrücke gingen.

Wenn es Abschied nehmen heißt

Wir können Tränen vergießen, weil sie gegangen sind oder wir können lächeln, weil sie gelebt haben.
Wir können unsere Augen schließen und beten dass sie zurückkommen werden oder wir können Augen öffnen und sehen was von ihnen geblieben ist.
Unser Herz kann leer sein, weil wir sie nicht mehr sehen können oder es ist voll von der Liebe die sie mit uns geteilt haben.
Wir können dem Morgen den Rücken drehen und im Gestern leben oder wir können dankbar für das Morgen sein, eben weil wir das Gestern gehabt haben.
Wir können immer nur daran denken, dass sie nicht mehr da ist, oder wir können die Erinnerungen an sie pflegen und sie in uns weiterleben lassen.
Wir können weinen und unseren Geist verschließen, leer sein und uns abwenden oder wir können tun was sie wünschen würden:
Lächeln, die Augen öffnen, lieben und weitermachen...
 

 

Charlie, 1994 bis 28.01.11

 

Charlie kam im Dezember 2010 im Alter von 15 Jahren zu mir, nachdem sein Frauchen ins Pflegeheim musste. Ich übernahm ihn, weil ich ihn schon viele Jahre als Pensionshund betreute und er mich auch bei den täglichen Gassirunden lange Zeit begleitete.
 Ansonsten wäre ihm das Tierheim nicht erspart geblieben und so stand schnell fest, dass er seinen Lebensabend bei mir verbringen würde. Leider gab er hier nur ein kurzes Gastspiel.
Charlie war ein unkomplizierter und sehr ruhiger Zeitgenosse, der altersbedingt mit so einigen Wehwehchen zu kämpfen hatte. Er hatte eine Herzschwäche und seine Leber zeigte, lange bevor er zu mir kam, schon sehr schlechte Werte auf. Hinzu kamen Analtumore, die hier nun auch mit über 15 Jahren nicht mehr operabel waren.
Charlie kannte mein Haus und meine Tiere schon seit vielen Jahren und hat sich hier in das bestehende Gefüge, auch nach seinem endgültigem Einzug, problemlos eingefügt.

Dennoch ging es dann schnell bergab mit ihm. Er schien zu spüren, dass er sein Frauchen nie mehr wiedersehen würde und baute zusehends ab. Schließlich kam der Tag und er brach vollends zusammen, erbrach nur noch und wollte nichts mehr fressen. Seine Leber versagte ihm endgültig den Dienst.
Auch wenn er nur 6 Wochen bei mir lebte, kannte ich Charlie über 6 Jahre lang und ihn hier so leiden zu sehen brach mir das Herz. Er wurde eingeschläfert und wird jetzt hinter dem Regenbogen treu auf sein altes und langjähriges Frauchen warten, welches noch weiter tapfer im Pflegeheim lebt und dort täglich an ihn denkt.

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Kuki, geb. April 1995, gest. 05.01.2011

Am längsten bei mir von all den Katzen war Kuki.
 Sie kam als Flaschenkind im April 1995 im Alter von 10 Tagen zu mir und wegen eines banalen Nabelbruches wollte sie nie jemand, also blieb sie. Kuki hat in all den Jahren Höhen und Tiefen hautnah miterlebt. Sie lernte meine Ersthündin Karo kennen, wuchs dann mit Robby auf und später dann mit Eiko, Merlin, Emy und all den anderen Hunden und Katzen. Sie erlebte den Hauskauf damals genauso wie das schlimme Hochwasser 2002 und machte uns in all den vielen Jahren die sie uns begleitete nur Freude.

Sie war nie krank, war immer sehr sehr anhänglich, wurde dabei aber nie lästig und ab einem Alter von 12 Jahren verschlief sie den Großteil des Tages. Sie war stets der ruhende Pol in der ganzen Katzentruppe.

 

Dabei verpasst sie jedoch keinen Besuch, begrüßt diesen auf ihre ganz eigene Pfotenart und war dadurch bei meiner zwei- und vierbeinigen Kundschaft sehr beliebt. Kuki suchte nie Streit und stand immer über allen Dingen. Sie war eine Diva ohne arrogant zu sein und die beste Mäusefängerin in Haus und Garten.

Außerdem war sie 16 Jahre lang die einzige Katze in meiner Katzenschar, welche jede Nacht ganz konsequent darauf bestand, oberhalb meines Kopfes zu schlafen.
Kuki durfte alles, aber nutzte dies nie aus...

Seit einigen Jahren haben ihr die Nieren zu schaffen gemacht und im Januar war es an der Zeit ihrem beginnendem Leiden ein Ende zu machen. Kuki wird unvergessen bleiben in ihrer ganz eigenen unaufdringlichen und doch so anhänglichen Art.

Kuki, du warst etwas ganz besonderes und wirst unvergessen bleiben.


Merlin, geb. Januar 1998, gest. 05.10.10

 

Merlin kam als Fundhund ins Tierheim Bitterfeld. Er wurde einfach an einer Laterne in einer Plattenbausiedlung angebunden. Im Tierheim merkte man sehr schnell, dass etwas mit ihm nicht stimmte und nur wenige Tage später stand fest, dass Merlin taub war. Daraufhin zog er zu mir in die Pflegestelle und damals ahnte ich nicht wie schwierig  und gestört er zu diesem Zeitpunkt im Alter von einem halben Jahr war. es dauerte Jahre ehe er ein ausgeglichener und allerliebster Begleiter wurde, aber er blieb immer ein zurückhaltener stiller Zeitgenosse, der sich alles und jedem unterordnete und man musste oft aufpassen, dass ihn andere Hunde nicht mobbten.
Im Alter von 12 Jahren mussten wir ihn einschläfern lassen, weil er und wir unter seiner schweren Altersdemenz litten und Merlin schließlich im Haus überhaupt keine Ruhe mehr fand und hier nur noch ziellos rumirrte bei Tage wie bei Nacht. 
Merlin wird mir immer als lieber stiller Freund in Erinnerung bleiben, der es zeitlebens schaffte sich zu einem fast unsichtbaren Schatten zu machen. Er war immer neben mir, aber war nie zu bemerken. Er lag bei mir und war doch nicht zu spüren; So war Merlin, mein Schattenhund.
Alles über Merlin gibts Hier


 

Eiko, geb. Mai 1997, gest. 01.06 2010

 

Eiko kam als Fundwelpe mit ca. 10 Wochen ins Tierheim. Dort verliebte ich mich sofort in ihn und nachdem er tagelang im Zwinger nur weinte nahm ich ihn mit nach Hause und schnell war damals entschieden, dass er bleiben sollte.
Eiko war zeitlebens von ungezügeltem Temperament, brachte mich immer aufs Neue in peinliche Situationen durch seine übergroße Menschenliebe und war ein Hund, der wenn er hörte, dies ohnehin höchstens bei mir tat. Alle anderen Menschen waren in Eikos Augen zum toben, spielen und schmusen auf der Welt.

Überhaupt war seine Welt zeitlebens rosarot und himmelblau, Misstrauen und Argwohn waren ihm in jeder Hinsicht fremd und jeder Schwerverbrecher der mich hätte überfallen wollen, hätte in Eiko einen freundlichen Helfer an der Seite gehabt. Für Eiko gab es keine "bösen" Menschen, sein Urvertrauen war durch rein gar nichts zu erschüttern.

 

 

 

 

Wegen schlimmer Hüftprobleme, einem Schlaganfall und schlimmer werdenden bleibenden Schmerzen, die nicht mehr in den Griff zu bekommen waren, schläferten wir meinen treuen und herzensguten Eiko ein. Er wird unvergessen sein...

 

 

Wer alles über Eiko erfahren möchte  - Hier -  klicken


Rakete, geb.1999 gest. 6. März 2010,

 

Rakete kam im September 1999 als Flaschenkind zusammen mit Ihrer bunten Schwester . Beide hatten einen fürchterlichen Katzenschnupfen. Nach monatelanger Behandlung blieb bei Rakete ein Rolllid zurück. Das Rolllid wurde mit einem Jahr operiert und von da an entwickelte sich Rakete prächtig. Sie konnte in ihren ersten Jahren nur im Galopp flitzen und sauste hier nur wie eine Rakete umher, von daher blieb der Name an ihr lebenslang haften.
 

 

 

Sie war auch mit 10 Jahren noch immer viel auf Tour und wenn man sie suchte konnte man gewiss sein, sie garantiert nicht zu finden. Innerhalb weniger Tage baute Rakete ab, ihre Bindehäute wurden gelb und der Tierarzt konnte sie nur noch wegen eines schweren Leberleidens erlösen...

 

 

 


Sir Henry, Shih-Tzu, geb. ca. 1996, gest. 29.12.2009

 

Sir Henry kam am 01. April 2008 im Alter von 12 Jahren zum zweiten Mal in seinem Leben ins Tierheim.
Henry wurde ca. 1996 geboren und 2002 kam er als 6jähriger Shih-Tzu das erste Mal ins Tierheim. Ein Mann gab ihn damals freiwillig im Tierheim ab, da ihm zu dieser Zeit schon das Veterinäramt wegen schlechter Haltung im Nacken saß. Zu dieser Zeit war Henry sehr ungepflegt, aber ein lieber unkomplizierter kleiner Clown. Nur eine Woche später glaubten wir an einen Glücksgriff, als eine nette Frau nebst Ehemann das Tierheim besuchte und sich sofort in ihn verliebte. Eigentlich passte auch alles und so nahmen sie Henry schließlich mit.
Die Jahre vergingen und jetzt meldete sich genau diese Frau und gab an Henry wegen finanzieller Schwierigkeiten, Scheidung etc. abgeben zu müssen. Sie wäre auch schon bei zwei Tierärzten gewesen, die ihn einschläfern sollten, aber diese weigerten sich. Auf die Frage weshalb Henry denn eingeschläfert werden sollte gab sie an wegen seines Auges !!!

So landete Henry schließlich bei mir. Da wir erst im Dezember 2007 den alten Shih-Tzu Benny einschläfern mussten, bot sich es sich förmlich an, dass Henry bei uns einzog. Meine 85jährige Großtante, welche zu dieser Zeit bei uns im Haus lebte, trauerte noch immer "ihrem" Benny hinterher und nun hatte sie in ihrem Zimmer einen neuen lieben und alten Shih-Tzu, den sie bemuttern konnte.

 

Die beiden wurden schnell ein Herz und eine Seele und auch mit Katzen kam Sir Henry erstaunlich gut klar..

2009 ging es Henry stetig schlechter und schließlich stand die Diagnose: Cushing Syndrom und schwere Herzinsuffizienz.. Es war nur ein Frage der Zeit, aber Henry hielt sich tapfer bis zum Winter.
Nahezu zeitgleich mit dem immer schlechter werdenden Gesundheitszustand meiner Großtante ging es auch Henry immer schlechter. Als meine Großtante Weihnachten ihre Augen für immer schloss wusste ich, dass nun auch Henrys Zeit gekommen war. Ich ließ ihn wenige Tage später einschläfern und ich weiß, dass er jetzt meinem Tantchen weiterhin der gute Freund ist.

 

Sir Henry war nicht einmal 2 Jahre bei mir im Haus und war immer mehr Tantchen ihr Hund und weniger meiner, aber was er für den Lebensmut meiner Tante getan hat macht ihn für mich unvergesslich.

 

 

 

 


Emy, geb. September 1999, gest. 13.08.09

 

Emy kam im Februar 1999 aus einer schlechten Haltung erst ins Tierheim und von da aus zu mir in die Pflegestelle. Durch ihre panische Angst vor allem und jedem und zusätzlichen schweren Knochenstoffwechselstörungen blieb sie bei mir und es dauerte ewig ehe sie auch nur annähernd zu Menschen Vertrauen fasste.
Eigentlich legte sie ihre Angst Fremden gegenüber nie ganz ab und auch die Angst vor der großen weiten Welt blieb lebenslang bestehen, aber sie liebte die Spaziergänge in der Fuhneaue mit ihren tierischen Freunden, allen voran mit meinem Eiko.

 

 

Im Grünen und am Wasser lebte sie auf und war ein glücklicher Hund, alles andere war ihr immer suspekt. So wurde Emy schlussendlich mein "Wald- und Wiesenhund".

 

Emy hatte seit sie zu mir kam Probleme mit ihren Knochen und Gelenken und seit ihrem ersten Lebensjahr war sie Stammkunde in der Tierarztpraxis und beim Tierheilpraktiker. Dennoch wurde es nie wirklich gut mit ihr. Mit nur knapp 10 Jahren und einem immer beschwerlicher werdendem Laufen entschlossen wir uns zum Einschläfern, da ich der Meinung war, sie hat genug Schmerzen in ihrem Leben durchlitten und sollte nicht noch länger oder noch schlimmer darunter leiden müssen.

Sie wird immer mein "Puppe" bleiben und war zeitlebens die Ziehmutter unzähliger Pflegekinder.

Wer alles über Emy wissen will kann  hier klicken.

 

 

 

 


Sally, mind. 18 Jahre

Oma Sally kam im September 2007 als Fundtier mit einem Baby zu mir.

Sie hatte eine schlimme Mastitis (Euterentzündung) und nach vielen Wochen mit Antibiotikabehandlung musste sie doch operiert werden. Ihr Junior war damals schnell vermittelt, aber Oma Sally wurde auf 15 bis 18 Jahre oder noch älter geschätzt und in diesem Alter noch vermittelt zu werden ist wohl wie ein 6er im Lotto.

 

So hing Oma Sally hier fest und schließlich erlöste ich sie aus dem Stubendasein und sie durfte sich frei im Haus bewegen. Das Resultat war, dass Sally sich bis zum Frühjahr 08 (also satte 5 Monate !) nur im ersten Stock aufhielt. Dort pendelte sie zwischen Bad und Flur hin und her bis sie plötzlich dann doch den Weg nach unten fand und schließlich im Sommer sogar den Garten eroberte. An eine Vermittlung glauben wir schon lange nicht mehr, bedingt allein schon durch die Tatsache, dass sich Sally nur ungern streicheln lässt und auf den Schoß springen wäre der alten Dame nicht im Traum einfallen.


<<<<<Oma Sally beim Dösen in ihrem letzten Sommer

Im März 2009 wurde ihr ohnehin häufig bestehender Durchfall noch schlimmer, sie baute immer mehr ab und hörte auf sich zu putzen. Ihre Blutwerte ließen auf ein bevorstehendes Nierenversagen schließen. So erlösten wir sie von ihrem Leiden.

Sie hatte fast zwei Jahre eine gute Zeit bei mir und einen ruhigen letzten Lebensabschnitt...


Janosch, geb. irgendwann im Frühjahr 2007 im Niemandsland, gest. 21.12.2007

  Janosch bei seiner Ankunft in ein besseres Leben

Janosch war einer von 13 Welpen, welche im Tierheim im September 2007 Aufnahme fanden. Sie alle lebten vorher unter katastrophalen Zuständen und wurden nun auf ein besseres Leben vorbereitet. Janosch war ein besonders schwieriger Welpe.
Er ließ niemanden an sich heran, schnappte stets und ständig um sich und war zu keiner Kontaktaufnahme bereit. Schließlich nahm ich ihn bei mir zur Pflege auf. Er fasste nur sehr langsam Vertrauen, aber nach vielen Wochen ging es in immer kleinen Schritten voran und man konnte ihn schließlich sogar an der Leine mit zu den Welpenspielstunden nehmen.

Dort spielte er bald recht unbefangen und ich war guter Hoffung, dass für
ihn doch nun alles gut wird.


Es war leider nur eine kurze unbeschwerte Zeit für ihn. Im November bekam er Schmerzen in den Gelenken und man diagnostizierte eine Panostitis, eine Knochenstoffwechselstörung. Er bekam Medikamente, aber es wurde nur kurzzeitig besser. Im Dezember wurde es wieder schlimmer und eines Morgens konnte Janosch seinen Kopf nicht mehr drehen und bewegen. Er schrie vor Schmerz. Auch nach einem Tag in der Tierarztpraxis, vielen Schmerzmitteln und diversen Medikamenten zeigte sich keinerlei Besserung und Janosch jammerte herzergreifend. Da keinerlei Aussicht auf eine schnelle Besserung seiner Schmerzen bestand und Janosch weiterhin nur Angst, Schmerz und Panik zeigte entschlossen wir uns ihn von seinen Schmerzen zu erlösen. Wir wollten seiner armen Seele nicht noch mehr Leid zufügen. Am 21.12. 07 wurde er von aller Angst, allem Schmerz erlöst.

Meinem Malik fehlt sein "kleiner Bruder" sehr....

.
Janosch wurde leider nur 6 Monate .....

...und dabei waren alle guter Hoffnung, dass er sich zum Guten entwickelt würde
Leb wohl, kleiner Mann...


Angel, geb. ca. Ende 2000 bis 29.11.2007

 Woher Angel kam wusste niemand. Sie saß als reinrassige Thaikatze an einem Februarabend plötzlich vor unserer Tür und niemand vermisste sie. Woher auch immer sie kam, sie wusste beim wem sie einzog und warum. Sie lief schnurstracks zu meinen Hunden um sie zu begrüßen, als hätte sie nie etwas anderes getan. Dann legte sie sich mit der größten Selbstverständlichkeit in einen Katzenkorb und schlief. Zu dieser Zeit war sie ungefähr 6 Monate. Da ich schon immer die blauen Augen an Katzen liebte war uns klar, dass sie bleiben würde. Sie war vom ersten Tag an ein Engel und ist es bis zu ihrem Ende geblieben. Als Angel erwachsen war lief sie plötzlich immer schlechter und schließlich bemerkten wir, dass ihre Sohlenballen angeschwollen waren. Die Diagnose "Feline zelluläre Pododermatitis " schockte uns nicht. Eine seltene Krankheit, aber logisch das Angel sie haben musste. Warum sollte auch ein rundum gesundes Tier bei mir hier landen. Seit dem bekam sie täglich kleine Dosen Prednisolon und es ging ihr damit mal besser, mal schlechter. Vermutlich lag es am Prednisolon, dass sie plötzlich 2007 Probleme mit den Nieren bekam, aber es war nicht zu ändern. Nach erfolgloser Therapie, rapider und stetiger Gewichtsabnahme und einem immer häufiger auftretendem Erbrechen entschlossen wir uns sie zu erlösen.


Benny, Shih-Tzu, gest. 25.11.07

     

Benny landete in einem jämmerlichen Zustand im Februar 2005 im Tierheim Bitterfeld. Er war fast völlig erblindet, seine Nierenwerte waren schlecht , sein Fell war spärlich und verfilzt und man glaubte nicht, dass er so länger wie ein halbes Jahr überstehen würde. Da eine Vermittlung kaum möglich war nahm ich Benny bei mir auf und schon nach kurzer Zeit erholte er sich erstaunlich gut. Er wurde der Hund meiner Großtante welche zu dieser Zeit bei uns im Haus lebte. Die Beiden wurden ein Herz und eine Seele und als Benny am 25.11.07 eingeschläfert wurde verlor meine Tante einen ihren Seelentröster und  Therapeuten und wir einen liebgewordenen kleinen Freund, der uns oft mit seinen Späßen zum Lachen brachte. Alles über Benny -Hier klicken-


Robby März 1995 bis 29.01.2007

Robbys letzter Sommer

Robby war von der heutigen Hundetruppe zuerst da und lebte viele Jahre mit Karo, Eiko, Emy, Merlin und Opa zusammen, aber er starb leider auch als Erster. Als kranker Rottweilerwelpe wurde er ausgesetzt am Tierheim. Nach einem 14tägigen Aufenthalt im Tierheim und seinem immer schlechter werdendem Gesundheitszustand kam er zu mir in die Pflegestelle. Obwohl seine Lebenserwartung wegen eines Herzfehlers damals als sehr gering eingeschätzt wurde erlebte er mit uns viele Höhen und Tiefen und wäre im März 2007 12 Jahre geworden. Er war unser größtes Sorgenkind und ist bis zu seinem Tod ein Kämpfer geblieben. 

Am 29.01.2007 wurde unser Robby eingeschläfert, da er zusehends schwächer wurde und sehr sehr sehr müde war. Auch an seinem letzten Morgen kam er aus alter Gewohnheit mit in seine geliebte und vertraute Fuhneaue zum spazieren und dieses Mal auch um Abschied mit mir zu nehmen und wie all die Jahre brachte er in alter Gewohnheit auch an seinem letzten Tag nach seiner Runde einen Stock mit ins Auto. Nur drei Stunden später wurde er eingeschläfert, weil keinerlei Chance auf Heilung mehr bestand und er nicht leiden sollte.

Wer seine ganze Geschichte kennen will darf Hier klicken und gerne weiter lesen

Robby`s  12 Jahre in Bildern

 

Hunde schenken uns zu Lebzeiten alles, was sie zu bieten haben.

 Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der  Mensch je gemacht hat.

(Roger Andrew Caras)

 


Opa, bei mir von Oktober 2001 bis Februar 2005

Opa, 18 Jahre, genoss bei mir nach 15 Jahren Kettenhaltung noch 3 Jahre seinen Lebensabend. Er kam im Oktober 2001 als Fundtier ins Tierheim und machte wegen seines schlimmen Zustandes öffentlich Schlagzeilen. Der Besitzer konnte dadurch ermittelt werden und so erfuhr ich einiges aus seinem trostlosem Leben als Kettenhund. 


 Opa bei seiner Ankunft in meinem Haus, erstmal 6 Wochen in Quarantäne  

Opa hatte ursprünglich "nur" Milben und, diese jedoch nie behandelt wurden entzündete sich seine Haut dermaßen und ein schlimmer Hautpilz breitete sich aus. Nach nur wenigen medizinischen  Bädern besserte sich sein Zustand und er erholte sich rasch. Er lernte Autofahren, mit meinen Hunden und Katzen auszukommen und ohne Leine spazieren zu gehen war für ihn das Größte überhaupt.

        Opa, ein halbes Jahr später genoss er den Sommer>>>

 

     

  DER ALTE KETTENHUND

Ich bin allein; es ist schon Nacht
und stille wird´s im Haus.

Dort ist ein Feuer angefacht,
dort ruht mein Herr sich aus.

Er liegt im warmen Federbett,
deckt bis ans Ohr sich zu,
und ich auf meinem harten Brett bewache seine Ruh.

Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht,
der Wind aus Ost weht kalt;
die Kälte ins Gebein mir kriecht,
ich bin ja auch schon alt.


Die Hütte, die mein Herr versprach,
erlebe ich nicht mehr,
der Regen tropft durch´s morsche Dach,
Stroh gab´s schon längst nicht mehr.

Die Nacht ist kalt, der Hunger quält,
mein Winseln niemand hört -
und wüsst mein Herr auch, was mir fehlt,
er wird nicht gern gestört.
 

Die Nacht ist lang, zum zehnten Mal leck
ich die Schüssel aus,
den Knochen, den ich jüngst versteckt,
den grub ich längst schon aus.

Die Kette, die schon oft geflickt,
sie reibt den Hals mir bloß.
Sie reicht nur noch ein kurzes Stück
und nie werd ich sie los.

Was Freiheit ist, das lern´ ich nie,
doch weiß ich, ich bin treu. So lieg ich, warte auf den Tod,
denn dieser macht mich FREI.

(Dichter unbekannt, aber er kannte offensichtlich meinen Opa)

 

Bei uns hat Opa drei Jahre ein klein wenig von der großen Freiheit erschnuppern können. Wegen schwerster Altersdemenz mussten wir ihn im Januar 2004 einschläfern. Er wird immer einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen haben.
 
 

Bis an sein Lebensende brauchte Opa eine Hütte im Wohnzimmer und oft wich er nicht mehr als einen Meter von ihr, die Kette in seinem Kopf wurde er zeitlebens nicht los.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Machs gut kleiner tapferer Held

 


  Karo, 1984 bis 2001, mein erster eigener Hund

Karo zog 1984 als mein erster eigener Hund bei mir ein. Ihre Mutter war ein Kettenhund und ähnliches hätte auch Karo bevorgestanden. Sie war ein Hund von der Kategorie Angstbeißer und blieb immer ein klein wenig schwierig, aber immer sehr gehorsam und leider sehr wachsam. 17 Jahre war sie stets und ständig mein Begleiter und meisterte mit mir viele Höhen und Tiefen. Sie trampte mit mir zur Ostsee und genauso selbstverständlich kam sie Jahre später  mit in Urlaub in diverse Ferienwohnungen. Hauptsache sie durfte dabei sein. Da sie mein Ersthund war machte ich so einige Fehler in ihrer Erziehung, aber sie verzieh mir großzügig und als ich sie 2001 17jährig nach einem Schlaganfall einschläfern musste sah ich nur Dankbarkeit in ihren Augen.

Ihre Wiese

Im Elbsandsteingebirge

mein Stöckchen

Schwimmen ging sie nie

Zelten an der See

Beim Zelten war sie ein zuverlässiger Wächter

Auch Neuzugang Robby und alle weiteren Vierbeiner wurden von ihr problemlos akzeptiert

 Danke Karoline für die vielen schönen und lehrreichen Jahre.


Buschi, 1987 bis 1999

Buschi, 12 Jahre, meine erste eigene Miez, verbrachte trotz eines schweren Beckenbruches in jungen Jahren, noch viele glückliche Jahre bei uns und begleitete mich durch viele Höhen und Tiefen.

 


 

 

Bunny , ein Löwchen, - bzw. Angorazwergkaninchen. Er kam im Herbst 2005 aus mieser Haltung und hat einen chronischen Schnupfen und einen schweren Lungenschaden zurück behalten. Er musste wegen einer möglichen Ansteckung allein gehalten werden und sprang ein ganzes Jahr im Landschildkrötengehege herum. Er genoss einen wunderbaren Sommer, dann musste er im Oktober 2006 wegen eines zusätzlichen Nierenschadens eingeschläfert werden. Er erlebte bei uns einen wunderbaren Sommer mit viel Sonne und der großen Freiheit.

      

 


 

 

 

 

Quasimodo, November 2006 bis Januar 2007 in meinem Heim


Quasimodo kam aus einer miesen Haltung und brachte zwei steinalte, ehemals offene Flügelbrüche mit. Sie sind irgendwie allein geheilt, sehen nicht schön aus, aber er war ansonsten putzmunter und freute sich seines Lebens. Leider war ihm bei mir nur noch eine kurze Zeit vergönnt.

 


 

Es gab noch einige andere, die nicht unerwähnt bleiben sollen:

Dann gab es hier zirka von 1998 bis 2008 Smokie und Socke.

 Diese zwei Kater waren lebenslang zusammen. Leider musste ich wegen eines chronischen Nierenschadens Socke im Frühsommer 08 einfangen und einschläfern lassen. Seitdem habe ich Smokie (geb. 1998) noch nicht wieder gesehen. Vom Tag an war auch er spurlos verschwunden. Die Beiden waren einfach unzertrennlich und es ist möglich, dass er vor Trauer umgekommen ist. Allerdings könnte er genauso gut noch irgendwo in der Nähe sein, denn da er ebenso wie Socke völlig scheu ist hab ich beide alle Sommer kaum zu Gesicht bekommen. Nachdem ich Smokie nun auch im letzten sehr kalten Winter 2009 nicht zu Gesicht bekam spricht alles dafür, dass er auch schon lange von mir gegangen ist. Erfahren werd ich jedoch wohl nie was nach dem Tod von Socke aus Smokie wurde...


Smokie könnte theoretisch noch irgendwo in der Nähe meines Gartens sein, aber aufgrund seiner Scheuheit hab ich kaum noch Hoffnung, dass ich ihn jemals wieder sehen werde.

Dann gab es noch:

Billy, 8 Jahre, ein Findelkind, eine einzelne Flaschenaufzucht vor über 20 Jahren (Nie zu empfehlen) und als Zweitkatze für Buschi gedacht, war immer ein sehr dominanter und eigenbrödlerischer Kater. Ihn fanden wir 1995 nach zweitägiger Suche tot auf unserem Heuboden. Eine Ursache konnte nicht gefunden werden.

Paulchen, 10 Jahre, ein Flaschenkind, welches fast sein Auge einbüßte und im Alter von 10 Jahren 2006 eingeschläfert werden musste. Ein großer Schmuser, mein kleiner Prinz mit einem großen Herz.

Silly, 6 Jahre, ein Flaschenkind mit chronischem Durchfall wurde 2005 wegen eines plötzlichen Zusammenbruchs in die Tierklinik gebracht. Dort wurden etliche große und kleine Tumore entdeckt in Lunge und Darm und sie wurde eingeschläfert.

Susi, 6 Jahre, unsere Dauerunfallkatze, 5 Operationen in 6 Jahren und dann war sie 2003 endgültig verschwunden

Shadow, 6 Jahre, unser Schönster, der plötzlich 2000 einfach verschwunden war

Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie “Brücke des Regenbogens”.
Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem schönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm - es ist schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eins, was sie vermissen:
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht:
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!!!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese. Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller. Es hat Dich gesehen!!!
Und wenn Du und Dein Freund einander treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hälst ihn fest.
Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst, und Du schaust in die Augen Deines geliebten Tieres, das solange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein.

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