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Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das dem Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche aber dafür nichts zu tun. (Kurt Tucholsky)
Meinen
Katzen: Derzeit sind es 6 an der Zahl und ich hoffe alle Jahre, dass keine
weitere mehr hier hängen bleibt, aber wer weiß. Viel zu schnell passiert es, dass hier wieder ein Kätzchen
aufgrund von Alter oder Krankheit nicht mehr vermittelt werden kann. Kämpfernatur Quincy
Er kam im Sommer 2000, zusammen mit
seiner 3 Geschwistern im Alter von 3 Wochen ins Tierheim. Die Leute hatten schon
fast 14 Tage versucht die Tiere selbst mit der Flasche großzuziehen und dabei so
ziemlich alles verkehrt gemacht. Jetzt, wo sie sich vor Durchfall nicht mehr
retten konnten brachten sie sie ins Tierheim. Tagelang kämpfte ich um ihr
Überleben, aber so nach und nach ließ ihr Appetit nach und sie starben. Nur
Quincy kämpfte und behielt seinen Appetit und trotz einiger Rückschläge erholte
er sich und wurde unser kleiner Kämpfer. Er wurde ein schwieriges Katzenkind und
begann mit sage und schreibe 4 Monaten zu markieren und wurde vorzeitig
kastriert. Das Markieren hielt dennoch ein weiteres Jahr an Inzwischen ist er ein richtiger
Kampfschmuser und möchte immer im Mittelpunkt stehen.
Zu meinen anderen Katzen hat er stets und ständig ein gespanntes Verhältnis und er geht seine eigenen Wege. da auch er jedoch inzwischen in die Jahre gekommen ist haben wenigstens die Rangordnungskämpfe deutlich nachgelassen.
Minka
Der Außenseiter bei meinen Katzen schlechthin ist bis heute Minka.
Sie wurde 1999 geboren und kam 2001 mit drei Babys ins TH, nachdem ihr in ihrem Zuhause die Nerven durchgingen und sie die gesamte Familie böse angriff und verletzte. Sie war psychisch am Ende. Nach vielen Wochen im Tierheim wurde es nicht besser, sondern schlimmer, so dass sie schließlich in eine leere Stube bei mir einzog. Diese Ruhe wurde ihre Rettung und als ich nach wenigen Wochen die Tür zur Katzenbabystube öffnete adoptierte sie sämtliche Babys und schloss mich mit in ihr Herz. Nach vielen Wochen und drei gescheiterten Vermittlungen blieb sie hier, aber sie zieht sich gerne von allem zurück und kommt nur selten schmusen. Sie hat sich mit allem arrangiert. Ich weiß, dass für sie ein ruhiger Einzelplatz besser wäre, aber wir wagen keinen Neuversuch mehr. Wir sind zufrieden so wie es ist.
Minka vertreibt sich die Tage viel im Haus, adoptiert jedes Jahr weiterhin die freilaufenden Katzenkinder und verteidigt sie gegen meine anderen Katzen, falls diese Mal ausfallend werden und geht auch nur sommers gelegentlich in den Garten. Es ist so wie es ist und auch Minka macht das Beste aus der Situation..
Eule Als geisteskranke Katze eingestuft kam Eule zu mir..
Inzwischen hat sich Eule im ersten Stock im Treppenhaus etabliert. Dort liegt sie vorwiegend im Winter viel auf der Essecke oder dem Decken hohen Kratzbaum und wartet auf Streicheleinheiten, den Fluchtweg immer im Auge. Sie begreift langsam, dass sie hier nie wieder eingesperrt wird...
Whisky
Whisky kam
mit seinen Geschwistern
als Katzenwelpe im Alter von 8 Wochen im Sommer 2006 zu mir und trotz ständiger Bemühungen
bis zum Frühjahr 2007 wollte ihn einfach niemand.
Stephen Hawking Nach einem Check beim Tierarzt stand fest, dass es sich um einen angeborene Missbildung handelt. Fachchinesisch heißt es FCK, auf deutsch, die Katze hat einen Brustkorb der mehr oder minder nach innen wächst. Dadurch kommt es über kurz oder lang während des Wachstums zu Atemnot und die betroffenen Tiere müssen über kurz oder lang eingeschläfert werden. Somit stand fest, dass der Kleine nicht vermittelt werden konnte. Zum Einschläfern war es jedoch noch zu früh, denn Stephen Hawkins, wie er nun genannt wurde, war ein putzmunteres Kerlchen.
Er war für sein Alter sehr klein und er ist auch ein recht zarter Kater geblieben, aber wenn er dadurch länger leben kann solls uns nur recht sein.
Er bis ein putzmunteres freches Kerlchen als baby gewesen, mittlerweile aber eher in die Kategorie Schlafmütze einzustufen. Inzwischen hat er sogar die Kastration gut überstanden.
Twinity Twiny wurde Anfang August 2008 bei mir abgegeben, weil ihre Vorbesitzer nicht mehr mit ihr klar kamen. Twiny zeigte sich allen und jedem gegenüber aggressiv. Sie sollte eingeschläfert werden, aber der Tierarzt brachte es nicht fertig, weil er die Ursache bei den Leuten selbst vermutete und er keinen Grund sah, ein offensichtlich gesundes Tier einzuschläfern. Die Leute bekamen also meine Adresse und nach mehreren Versuchen Twiny wieder auf den Pfad der Tugend zu bringen landete sie schließlich endgültig bei mir.
Die ersten Wochen waren eine Katastrophe, denn schon beim Betreten der Katzenstube musste ich mit wüsten Attacken ihrerseits rechnen. Irgendwann war Ruhe und weitere Wochen später begann ich die Tür offen zu lassen und Stück für Stück lernte sie meine Katzen kennen. dann folgte eine zeit in der Twiny im ersten Stock lebte. Sie dachte nicht im Traum daran herunter zu kommen und hatte sich irgendwann häuslich eingerichtet und war mit sich und der Welt zufrieden. Ein ganzes Jahr !!! später erst, im Frühling, lockte sie dann doch die offene Tür und die Geräusche nach unten und nach draußen. Jetzt hatte sie jedoch damit zu kämpfen mit meinen Hunden auszukommen und da erwies sich Twiny als sehr hartnäckig. Auch heute noch sind meine Hunde immer sehr vorsichtig, wenn Twiny zu sehen ist.
Sie wird wohl bis in alle Ewigkeit meine Superzicke bleiben, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, denn es gibt Tage, da kann sie der reinste Engel sein.
Dann nämlich, wenn es so ganz und gar nach ihrem Kopf geht... Inzwischen schafft sie es sogar an meinen Hunden vorbei zu schleichen ohne ihnen eine Ohrfeige zu verpassen. Alles in allem hat sie sich hier auf jeden Fall ihren Platz in der Hierarchie erobert...
Twiny schläft übrigens am liebsten in Plastiktüten oder viel zu kleinen Kuschelkörben.
Mohr, Rufname Mo
Mo wurde im Februar 2011 als Fundkatze in die Tierarztpraxis gebracht wo ich meinen Nebenjob verrichte. Er wurde (ca. 2 Jahre jung) unkastriert und schwer verletzt an der Strasse gefunden und benötigte sofortige Hilfe. Es stand schlecht um ihn. Sein Schwanz baumelte leblos am Körper und der gesamte Beckenbereich war aufgerissen. Es folgten viele verschiedene Untersuchungen die Mo tapfer über sich ergehen ließ.
Schließlich
musste der Schwanz amputiert werden. zusätzlich war das Becken
gebrochen, was alleine schon eine mehrwöchige Bettruhe bedeutete. Die
offenen Wunden wurden genäht und mussten täglich gesäubert werden.
Nach 2 Wochen
Behandlung in der Tierarztpraxis zog Mo zur weiteren Genesung bei mir
ein.
Mit meinen
Katzen gab es nicht einen einzigen Streit und Mo entpuppte sich bei mir
als wahrer Schatz.
Er ist einfach nur ein klasse Kater, der keinen Streit sucht, gerne unter Menschen ist, aber auch gerne ganze Tage und Nächte im Garten verbringen kann. Nach einem Jahr Aufenthalt bei mir und keinerlei Interessenten für diesen tollen Kater hat er nun endgültig bei mir sein Zuhause auf Lebenszeit bekommen.
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